Frau und Kleinkind waschen ihre Hände

Trinkwasserqualität

Wir versorgen Sie jederzeit in gleichbleibender Qualität sicher mit Trinkwasser. Dazu überwachen wir unser Trinkwasser von der Förderung bis zu Ihrem Hausanschluss. Die Untersuchungen gemäß Trinkwasserverordnung werden durch unsere umfangreiche Eigenüberwachung ergänzt. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen und Trinkwasserproben im Wasserwerk und Verteilnetz.

Wissen was drin ist

Das im Versorgungsgebiet der KEW abgegebene Trinkwasser entspricht allen gesetzlichen Anforderungen und ist von bester Qualität. Daher eignet es sich auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung und das Ansetzen kohlesäurehaltiger Getränke. Zum Genuss sollte stets frisches, kühles Leitungswasser entnommen werden.

Ein wichtiger Wert zur Dosierung von Waschmitteln ist der Härtegrad des Wassers, gemessen in „Grad deutscher Härte" (°dH), der im Wesentlichen vom Gehalt an Calcium und Magnesium abhängt. Je höher dieser Gehalt, desto härter ist das Wasser, wodurch sich eine Unterscheidung in drei Härtebereiche ergibt. 

Die KEW betreibt im Versorgungsgebiet 2 Wasserwerke (Wellesweiler und Eschweilerhof) mit 26 Brunnen, 2 Hochbehältern und 7 Druckerhöhungsanlagen. Teilgebiete werden durch Fremdbezug versorgt. In diesen Wasserwerken wird das Trinkwasser der KEW aufbereitet bzw. entsäuert um damit höchsten Qualitätsstandards zu entsprechen.

Weitere wichtige Themen zur Wasserversorgung im Saarland finden Sie auf www.trinkwassaar.de.

Weitere Infos zu unserem Trinkwasser finden Sie im BDEW-Portal unter

https://www.wasserqualitaet-online.de/

Angabe über die Aufbereitungsstoffe des Trinkwassers der KEW AG gemäß §21 TrinkwV

Wasserwerk Wellesweiler Juraperle 1-2 mm Körnung
Wasserwerk Eschweiler Hof Juraperle 2-3 mm Körnung

  • CaCO3                 97,5 %

  • MgCO3                0,4 %

  • Fe2O3                   0,1 %

  • Al2O3                    0,2 %

  • SiO2 (Sikate)    1,2 %

Vorkommen
Der hochwertige Calvit mit feinkristallin-dichter Struktur für die JURAPerle Produkte wird durch den Abbau eines Naturvorkommens aus dem oberen Weißjura in Blaubeuren bei Ulm gewonnen.

Wasserverluste

Durch kontinuierliche Instandhaltung und Netzerneuerung gelingt es uns, die Wasserverluste auf ein Minimum zu reduzieren 

  • Die Wasserverlustrate nach DVGW-Arbeitsblatt W 392 beträgt somit rd. 0,06 m³/(km x h).

  • Dies ist nach den Regeln des DVGW bei unserer Versorgungsstruktur als niedrige Verlustrate zu bewerten.

Fragen und Antworten: PFAS in der Umwelt - was heißt das für unser Trinkwasser?

Seit einigen Jahren sind PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) weltweit in Luft, Wasser, Böden, Organismen und in der Nahrungskette auch in den entlegensten Gegenden der Erde nachgewiesen. Sie kommen nicht natürlich vor, sondern haben ihren Ursprung in vielen nützlichen Alltagsprodukten­­ die Öl, Wasser und Schmutz abweisen wie z.B. Beschichtungen in Pfannen, Einwegbechern, wetterfester Kleidung, Kosmetika, Verpackungen u.v.m. Leider sind diese Chemikalien extrem stabil und biologisch kaum abbaubar, weshalb man sie auch „Ewigkeitschemikalien“ nennt. 

PFAS haben einen negativen Einfluss auf die Zellgesundheit und das menschliche Hormonsystem. Deshalb sind einige PFSA-Gruppen inzwischen verboten und es wird von Politik und Verbänden ein schrittweiser technologiebasierter Ausstieg mit Übergangsfristen gefordert, gezielte Maßnahmen zur Eindämmung von PFAS-Emissionen sowie eine Strategie, die zukünftige Schadeinträge verhindert. 

Die Hauptaufnahme von PFAS für den Menschen ist die Nahrung. Die Aufnahmemenge von PFAS über Nahrungsmittel überschreitet die Aufnahme durch Trinkwasser um ein Vielfaches. Doch auch in Wasser in Brunnen, die der Trinkwassergewinnung dienen, kann die PSFA-Konzentration in Deutschland zunehmend die gesetzlichen Grenzwerte erreichen. In der EU gelten für PFAS für Nahrung und Trinkwasser dershalb strenge Grenzwerte. Ab dem 12. Januar 2026 liegt der Grenzwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter. Ab Januar 2028 wird er verschärft dann bei 0,02 Mikrogramm pro Liter liegen. 

Ihre Sicherheit steht an erster Stelle! 

Das Wasser der KEW kommt gut geschützt aus zahlreichen Tiefenbrunnen in Wasserschutzgebieten und wird von uns gemäß der Trinkwasserverordnung seit Jahren routinemäßig und konstant auf gesundheitsgefährdende Substanzen geprüft und auch auf die PFAS-Entwicklung hin beobachtet. Die Wasseraufbereitung in unseren Wasserwerken wird vorausschauend auch auf diese Herausforderung hin betrieben. Unsere zahlreichen Brunnen liegen derzeit entweder unter der Nachweisgrenze, oder mit sehr wenigen Ausnahmen sehr weit unter dem Grenzwert. Damit erfüllen wir die Grenzwerte nicht nur, sondern unterschreiten sie deutlich. Unser Wasser ist sicher, kann bedenkenlos getrunken werden und wird nachweislich auch mit den verschärften Grenzwerten in 2028 sicher sein.

Schema der Wasserversorgung